Muskelschwund
Muskelschwund ist der umgangssprachliche Oberbegriff für eine Vielzahl von neuromuskulären Erkrankungen, die in der Regel erblich bedingt, fortschreitend und nicht heilbar sind.
Allein in Deutschland leben rund 300.000 Menschen mit einer neuromuskulären Erkrankung.
Es gibt ca. 800 unterschiedliche Formen von Muskelschwund, die alle durch den stetigen Abbau der Skelettmuskulatur gekennzeichnet sind und zu einer generalisierten Muskelschwäche führen. Im weiteren Verlauf bauen sich auch die Atem- und die Herzmuskulatur ab. Viele Formen sind lebensverkürzend, besonders jene, die bereits im Kindesalter beginnen. Hierzu zählen z.B. die Duchenne Muskeldystrophie, die Spinale Muskelatrophie (SMA) und bestimmte Formen von Gliedergürteldystrophie (LGMD).